Termine |
![]() |
DAV-Schülerklettergruppe am Tannenbusch-Gymnasium |
![]() |
2009 |
| Integratives Kletterprojekt wird vom Land NRW gefördert |
| Im Land des Schneemanns |
2008 |
| Schülerwettkampf 2008 - Der Pflichtsieg ist geschafft und der Nachwuchs kommt! |
| Pokale satt zum Saisonfinale - Nikolausboulder 08 |
| Im Land des Bröckelns - Ausbildungsfahrt der Schülerklettergruppe ins Karwendelgebirge |
| 10 Jahre Schülerklettergruppe am Tannenbuschgymnasium |
2009 |
|
Integratives Kletterprojekt wird vom Land NRW gefördert |
|
Im Rahmen des Landesprogramms "1000x1000" trafen sich vom 13. bis zum 15.10. Jugendliche der JDAV-Schülerklettergruppe am Tannenbusch-Gymnasium und aus dem Jugendhaus Brücke in Tannenbusch zu drei gemeinsamen Klettertagen. Die Schülerklettergruppe ist eine Kooperation zwischen dem Tannenbusch-Gymnasium und der Jugend der Sektion Bonn im Deutschen Alpenverein. Das Programm 1000x1000 unterstützt Sportvereine in NRW bei Projekten zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und zur Gesundheitsprävention mit je 1000.- Euro. Die JDAV war als einer von 18 Vereinen in Bonn ausgewählt worden. Ziel des Projekts war es, Jungen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund, die sonst wenig Kontakt miteinander haben, beim Klettern in "Zweierseilschaften" zusammenzubringen. Jugendhaus und Gymnasium sind zwar nur durch die Agnetendorfer Straße voneinander getrennt, aber allzu viel Berührungspunkte gibt es im Alltag nicht. Das Unternehmen hatten Wolfgang Kehren, Jugendreferent beim Deutschen Alpenverein Bonn und Lehrer am Tannenbusch-Gymnasium und Andreas Maly, Diplomsportlehrer im Jugendhaus Brücke, gemeinsam vorbereitet. Als Schluss- und Höhepunkt des Projekts war eine Besteigung des 20 Meter hohen Teufelsley-Felsens in der Eifel vorgesehen. Am ersten Tag standen Grundtechniken wie Kennenlernen der Ausrüstung, Knoten, Sichern, Abseilen im Vordergrund. Geübt wurde im Jugendhaus selbst und am städtischen Kletterturm in Bad Godesberg. Die Kletterhalle in Köln-Chorweiler war das Ziel für den zweiten Tag. Dort konnte neben Klettern auch das richtige Fallen in die Seilsicherung geübt werden. Die Mutigsten (und das waren schließlich alle) hatten außerdem die Möglichkeit, leichte Routen "im Vorstieg" zu klettern. Dabei ist der Kletterer auch mit dem Seil gesichert. Er fällt aber 1-2 Meter, bevor die Sicherung greift. Das ist, wenn man alle Regeln beachtet, ungefährlich, aber gewöhnungsbedürftig und erfordert eine Zusatzportion Mut. Der dritte Tag brachte sonniges, aber kaltes Wetter, sodass der Aufstieg auf die Teufelsley wie geplant in Angriff genommen werden konnte. Nach gut einer Stunde Bahn- und Busfahrt wartete sofort die erste Aufgabe auf die Teilnehmer: Der Felsen, der im dichten Wald steht, musste mit Hilfe eines GPS-Gerätes selbständig gefunden werden. Nach einer Stunde war diese Herausforderung bewältigt. Die Jugendlichen bestiegen die Teufelsley - der größte freistehende Quarzitblock Europas - in gemischten Seilschaften aus erfahrenen Kletterern und Kletterneulingen auf verschiedenen Wegen. "Wir haben die Teufelsley ausgewählt, weil sie zwar leicht und sicher zu besteigen ist, aber ohne Klettern kommt man nicht hinauf oder herunter - sie ist eben ein richtiger Berg", erläutert Wolfgang Kehren. Der Blick vom Gipfel über die Eifelwälder war für viele eine völlig neue Erfahrung. "Das ist unglaublich, dass man hier überall nur Bäume sieht", meinte Nasser, der vor fünf Jahren mit seiner Familie aus Afghanistan nach Deutschland kam. Der Abstieg, eine Abseilfahrt von 25m am teilweise freihängenden Seil, lieferte noch einmal eine Portion Nervenkitzel. Das Unternehmen war aus der Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. "Wir hatten schon seit langem die Idee, mit den Jugendlichen in freier Natur zu klettern. Durch das Engagement der Schülerklettergruppe und das Landesprogramm 1000x1000 standen nun erstmals ein geeigneter Kooperationspartner und die nötigen Geldmittel zur Verfügung", so Werner Hergarten, Leiter des Jugendhauses Brücke. Werner Hergarten und Wolfgang Kehren können sich auch für die Zukunft vergleichbare Aktionen vorstellen. Weiter Informationen und Bilder finden Sie unter:
|
|
Im Land des SchneemannsDie nächste Folge der „Unpredictable Mountains“-Serie |
|
Was bisher geschah...:
Was jetzt geschieht: Freitag, acht Uhr in Bonn: die Tannenbuscher Schülerklettergruppe packt vor dem Gymnasium einen Riesenstapel hochalpine Bergausrüstung in einen Kleinbus, aufgeteilt in „tragbare“ 15-Kilogramm-Rucksack-Portionen. Das Ziel: Eine Überschreitung des Dachsteins auf Gletscherwegen und Klettersteigen. Der Wetterbericht hat allerdings einen zumindest zweitägigen Kälteeinbruch vorhergesagt. Sechs Autobahnstunden später zerfließt das große Ziel im Dauerregen: Der Hohe Dachstein steht, für uns unsichtbar, hinter einer dicken Wolkendecke, aus der es ohne Pause schüttet. Berge auch nur mittlerer Höhe, wenn sie kurz sichbar werden, sind schifahrfreundlich weiß. Aber auf der Südseite der Tauern soll es nicht ganz so grauslich aussehen. Zwei Telefonate, ein kurzer Ausflug in den Supermarkt, und die Zieländerung ist perfekt: Statt zur Hochgebirgsdurchquerung geht es auf die unbewirtschaftete Neunkirchner Hütte in den Wölzer Tauern, nicht ohne Hoffnung, dass in zwei Tagen der Dachstein (bei klarem Wetter ist er in Sichtweite) vielleicht doch noch machbar sein könnte. Die Herausforderungen sind ab sofort nicht nur bergsteigerischer Art: Beim Wenden vor der Hütte fährt sich unser Bus im Matsch fest. Zum Glück ist trotz Dämmerung und Dauerregen der Nachbarbauer mit dem Geländewagen und Seilwinde sofort zur Stelle. Die Hütte ist zwar gemütlich, hat aber für Städter Kulturschock-Qualitäten: Holzofen zum Kochen und Heizen, keine Steckdosen für Handy und PSP, kaltes Wasser und keine Dusche, Trinkwasser an der Quelle – und ein veritables Plumpsklo. Diverse Doku-Soaps lassen grüßen. Zum Glück gibt es Abendessen auf der benachbarten Alm. Für die nächsten Tage ist Einüben archaischer Fähigkeiten angesagt: Holzhacken, Wasserholen, Feuer machen, Glut nicht ausgehen lassen… Sollte auch das Bergsteigen komplett ausfallen, so gibt es wenigstens Projektlernen in Geschichte. Am Samstag hält der Dauerregen bis Mittag an, dann lüften sich die Wolken etwas und geben den Blick auf die Schneegrenze bei etwa 1700 m frei. Unser erster Vorstoß Richtung Berg endet auf knapp 2000m Höhe am Funkelsee, der heute nicht funkelt, sondern sich als dunkler Fleck im Einheitsweiß von Schnee und Nebel präsentiert. Wenigstens können wir weder über zu wenig Schnee zum Fall- und Brems-Training noch über zu wenig Wasser für die Trainingseinheit „Bachüberquerung unter erschwerten Bedingungen“ klagen. Sonntags (laut Kalender Sommeranfang) ist es zumindest trocken – zunächst. Unser Ziel heißt Rettlkirchspitze, bzw. zunächst einmal: "vielleicht kommen wir auf der anderen Talseite höher als gestern". An der ersten Steigung geben die ersten auf und gehen mit Frau Günther zurück zur Hütte. Der Rest der Gruppe zieht weiter – und wird natürlich an der Stelle mit der schlechtesten Orientierung, einer kleinen Hochfläche, von Nebel und Schneesturm erwischt. Der größere Teil der Wegmarkierungen ist schnell unter dem Schnee verschwunden. Mit vielen Pausen zur Routenkontrolle geht es langsam weiter, und schließlich stehen wir am Einstieg zur Rettlkirchspitz-Ostflanke. Das Wetter verbessert sich zusehends, plötzlich ist erstmals die Bergumgebung und der gesamte folgende Aufstieg zu sehen. Der wäre bei sommerlichen Verhältnissen wahrscheinlich ein Spaziergang, aber in der Winterlandschaft scheitern wir nacheinander an zwei möglichen Routen: für eine begraste, verschneite Felsrippe brauchten wir Seilsicherung; der direkte Durchstieg durch das zentrale Schneefeld sieht zwar ungemein lohnend aus, aber ohne Steigeisen müssen wir immer wieder Stufen schlagen, weil der Sturm die weiche Schneeauflage wegfegt und darunter eisiger Harsch durchkommt. Dadurch überschreiten wir unser Zeitlimit, und als der Sturm selbst das Stehen schwierig macht, brechen wir schweren Herzens ab. Der Höhenmesser bleibt bei 2292m, gut 100m unter dem Gipfel, stehen. Wir beschließen, morgen mit aller nötigen Ausrüstung und der ganzen Gruppe wieder zu kommen. Daraus wird nichts: Am nächsten Morgen regnet es wieder, die Schneefallgrenze ist erneut gesunken, die Stimmung auch. Wir packen unsere Sachen, um für die letzte Nacht auf „eine Hütte mit Zivilisation“ zu wechseln. Sobald wir Handyempfang haben, ein Anruf Richtung Dachstein: Dort regnet es nicht, sondern schüttet seit Stunden. Also noch eine Bergkette weiter Richtung Süden: Da steht die „Bonner Hütte“ der Alpenvereins-Sektion Bonn, bei der wir mit dem Kleinbus vorfahren können, deren Hüttenwirtin Wilma für ihren Apfelstrudel und ihr Bergsteigeressen bekannt ist und deren Duschen im letzten Jahr frisch renoviert wurden. Den dortigen Hüttenberg, das Theuerlnock (immerhin ein echter Zweitausender!), erreichen wir nachmittags fast trocken, und am Gipfel liegt auch nur ganz wenig Schnee. Nur der Sturm bleibt uns treu. Bei der Rückfahrt beginnt es ab dem Katschberg zu regnen, am Radstädter Tauern liegt, außer auf der Straße, eine geschlossene Schneedecke, und zwischen Salzburg und Ingolstadt kommt das Wasser kübelweise von oben. Der Verkehrsfunk meldet Überschwemmungen und Murenabgänge. Erst ab Nürnberg sind wir wieder auf dem Trockenen. Weiter Informationen und Bilder finden Sie unter:
|
2008 |
|
Schülerwettkampf 2008 - Der Pflichtsieg ist geschafft und der Nachwuchs kommt! |
|
Wie jedes Jahr traten am 24. Oktober die Mannschaften der Schüler-Klettergruppe in der BRONX ROCK Kletterhalle zum großen Showdown beim Finale des Schülerwettkampfs 2008 an.
Da unser Dauerkonkurrent, die Raphaelsschule Dormagen, in diesem Jahr keine Gruppe ins Rennen geschickt hatte und das Tannenbusch-Gymnasium auch nur in zwei Altersklassen startete, wollten einige Teams die Gunst der Stunde nutzen und einen Sieg einheimsen. Außerdem hatte die Firma Erhard Sport als Sponsor einige Preise für die Sieger gestiftet.
Das Schrauberteam um Frank Rindermann hatte zum 10jährigen Jubiläum interessante, anspruchsvolle und spannende Routen in die Wand geschraubt, die mit Sicherheit eines Finals würdig waren.
In der Altersklasse 1 hatten wir keine Mannschaft am Start, weil durch Probleme in der Unterrichtsverteilung zu Schuljahrsbeginn keine neuen Mitglieder in die Schüler-Klettergruppe aufgenommen werden konnten. Dort gewann das Rhein Sieg Gymnasium.
Gewinner der Altersklasse 2: Nach dem herausragenden Ergebnis vom letzten Jahr ( Siege in allen Altersklassen) wurde natürlich mindestens ein Bonner Erfolg erwartet. Den holten sich in souveräner Weise die SKG Bonn am Tannenbusch Gymnasium mit Vera Kreft, Nina Scholl, Marcus Faßbender, Jan-Philipp-Hentschel und Tobias Wirth. Der Abstand zu den Zweitplatzierten war so groß, dass auch die Wertung von nur vier Mannschaftsmitgliedern für den Sieg gereicht hätte. Und wieder einmal lieferte Tobias Wirth die einzige Top-Begehung der mit 7+ bewerteten schwersten Finalroute ab. Wolfgang Kehren unter Benutzung eines Textes von Markus Zöll |
|
Pokale satt zum Saisonfinale - Nikolausboulder 08 |
|
Fünf Starter und drei Podestplätze - das war die Bilanz beim letzten Wettkampf der Klettersaison 2008. Die JDAV-Schülerklettergruppe am Tannenbusch-Gymnasium war, wie in den Jahren zuvor, zum Nikolaus-Bouldercup* in Dormagen eingeladen. Den Wettkampf richtet das Raphaelshaus, eine große Einrichtung der Jugendhilfe, seit langem für andere Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen in ganz Deutschland aus: Die weiteste Anreise hatte dieses Jahr ein Team aus Stuttgart.
Am Nikolausmorgen traf sich die Rekordzahl von 140 Teilnehmern in Fünfer-Mannschaften (vier Kinder/Jugendliche und ein Betreuer) vor dem Dormagener "Kletterdom", um in den nächsten sieben Stunden an etwa 120 Boulderproblemen auf dem ganzen Raphaelshaus-Gelände von "ganz leicht" bis "höllisch schwer" Punkte zu sammeln. Gefordert waren also Klettertechnik, Taktik, Kondition - und Wasserfestigkeit, denn zwei Boulderwände standen draußen und damit im Regen. Unsere Truppe ging mit etwas gedämpften Erwartungen in den Wettkampf, denn wir mussten auf Samy Saafan verzichten, der sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert hatte, die zeitgleich in Chorweiler stattfand (er wurde dort Achter). Aber das Team erwischte einen guten Start: in der ersten Halle alle Probleme bis auf eins auf Anhieb geschafft und alle "Außenboulder" in einer Regenpause abgehakt. In den nächsten Stunden bis zum Mittagessen lag vielleicht die schwierigste Aufgabe beim Betreuer Wolfgang Kehren, der kaum damit nachkam, die Boulder, die seine Mannschaft wie am Fließband abkletterte, auf den Wertungsbögen zu notieren und der nebenbei ja auch noch selbst klettern musste. Nachmittags ging es zunächst ruhiger weiter, einerseits, weil sich allmählich die schmerzenden Arme bemerkbar machten, andererseits, weil die wie immer schweren Boulder im Janusz-Korcak-Haus (sie verlaufen kreuz und quer über den Flur einer Internats-Wohngruppe) etwas länger brauchten, bis sie mehr oder weniger gelöst waren. Insbesondere für die jüngste im Team, Karla Bosse-Plois, waren die vielen Längenzüge kaum zu bewältigen. Eine weitere Pause mit Kakao und Kuchen mobilisierte noch einmal ungeahnte Kräfte für den Endspurt. Markus Faßbender lieferte die Initialzündung, indem er das traditionelle Mantle-Problem in der Dschungel-Halle, das vor dem Kalorienschub nicht machbar erschien, plötzlich locker löste (Mantle: Klimmzug an einer Leiste und ohne Absetzen in den Stütz wechseln). Endlich fand auch Ex-Landeskadermitglied Nina Scholl, die morgens noch Anlaufschwierigkeiten hatte, zu gewohnter Stärke zurück. Ohne Pause wurde ein Boulder an den anderen gereiht. Jan-Philipp Hentschel, der anscheinend über unerschöpfliche Kraftreserven verfügt, zog sich zum Finale noch durch einige schwierige Überhänge und holte damit wertvolle Punkte. Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Wettkampfende war alles geklettert, was irgendwie machbar erschien. Nur der Betreuer, der wieder im wesentlichen mit Aufschreiben beschäftigt gewesen war, musste/durfte jetzt noch mal 'ran. Bei der Siegerehrung zeigte sich, dass sich der Sammlerfleiß gelohnt hatte. Es gab einen zweiten Platz in der Mannschaftswertung und zwei dritte Plätze in den Altersklassen. Im einzelnen:
Mannschaft:
Alterklasse unter 14:
Altersklasse über 14:
Betreuer: Ein abschließender Dank geht an die Erlebnispädagogik-Abteilung des Raphaelshauses und an ihren Leiter Daniel Mastalerz, die wieder einmal viel Einsatz in die Vorbereitung des Wettkampfes gesteckt hatten. Nächstes Jahr kommen wir gerne wieder! * Bouldern: Klettern in Absprunghöhe ohne Seil Link zum Raphaelshaus: www.raphaelshaus.de und www.kletterdom.de. |
|
Im Land des Bröckelns - Ausbildungsfahrt der Schülerklettergruppe ins Karwendelgebirge |
|
Wie üblich fuhr die Schüler-Klettergruppe am Tannenbusch-Gymnasium, genauer: acht ihrer Mitglieder,
in der letzten Woche vor den Ferien zur Ausbildung in die Alpen. Getreu dem Motto unserer bergsteigerischen Vorfahren,
Der eigentliche Grund für die Zielauswahl war aber nicht die Abhärtung der Jugend, sondern die Vielzahl der Möglichkeiten
rund um das Solsteinhaus. Hier gibt es kein Gelände, in dem man dem Tod ständig ins Auge sieht (außer auf einigen alten
Das beste war aber das Solsteinhaus selbst. Der Hüttenwirt Robert Fankhauser sorgte nach Kräften dafür, dass die Stadtkinder
(im Einzelfall tatsächlich ohne jede Bergerfahrung) die Gewalt der Berge nur in sanft abgefederter Form erlebten: Gepäcktransport
zur Hütte, neue Betten in kleinen Lagern, ein Bergsteigeressen, von dem auch die Hungrigsten satt wurden, sogar eine neu gebaute
Dusche (na ja: das 2Eurofünfzig-Duschmenü aus 90 Sekunden Warmwasser - 50 Sekunden Einseifpause - 90 Sekunden Warmwasser war für
Weil auch das Wetter mitspielte und weitere Action-Highlights wie Schneefeld-Freestyle-Rutsching, Staudamming, Wasserfalldusching und FlyingFox keine Langeweile aufkommen ließen, war die Truppe nach den fünf Tagen müde, aber zufrieden. Und auf einem richtig hohen Berg mit Klettersteig und Firnfeldern (Erlspitze über den Zirler Klettersteig) waren auch alle gewesen. |
|
|
10 Jahre DAV- Schülerklettergruppe am Tannenbuschgymnasium |
|
Die Schülerklettergruppe des Deutschen Alpenvereins Bonn am Tannenbuschgymnasium besteht jetzt seit 10 Jahren. Der Anfang war eher bescheiden, zum ersten Klettern kamen vier Schüler/innen. In den letzten Jahren haben wir uns bei ca. 20 Teilnehmern in zwei Gruppen (Klasse 5/6 und Ältere) eingependelt. Training ist alle 14 Tage einen ganzen Nachmittag (damit sich der Halleneintritt lohnt). Diejenigen, die Klettern als Leistungssport betreiben, kommen jede Woche. In der Wettkampfsaison haben sie noch eine Stunde Training zusätzlich. Und wer erste Erfolge bei offiziellen Wettkämpfen vorweisen kann, fährt nach Rücksprache mit dem Stützpunkttrainer einmal in der Woche zum Training im Leistungsstützpunkt Köln. Daneben kommt, wie es sich für die Sektion Bonn gehört, das "klassische" Bergsteigen nicht zu kurz. In regelmäßigen Abständen finden Alpenfahrten statt. Wir gehen, wenn das Wetter es zuläßt, auch hin und wieder in Klettergärten oder zum Eisklettern. In den letzten Jahren hat vor allem das Interesse am Bouldern zugenommen. Damit das Klettern eine sicherer Sport ist, werden regelmäßig Prüfungen zum DAV-Kletterschein toprope abgenommen. Wer DAV-Mitglied ist und es sich zutraut, kann auch das "Vorsteigen" erlernen (eine Besonderheit an Schulen) und die Prüfung zum Kletterschein "Vorstieg" ablegen. Weil Sport und soziales Engagement nach Meinung der Jugend im Deutschen Alpenverein zusammengehören, helfen wir regelmäßig als Betreuer bei Veranstaltungen der Stadt Bonn, des Stadtbundes und anderer Träger. |